Wappen von Einbeck
Burg Grubenhagen / Einbeck-Rotenkirchen - Niedersachsen
Historie


12. Jh.

Erbaung der Burg, vermutlich durch die Gf. v. Dassel.

1263

erstmalige urkundliche Erwähnung der "Edlen von Grube".

1388

Hans v. Grube verkauft sein väterliches Erbe einschließlich Grubenberg an Herzog Otto v. Braunschweig zu Göttingen (Ob auch die Burg Grubenhagen gemeint ist nicht bekannt).

1440

Heinrich III. Herr über Grubenhagen.

1448

Der Landgraf v. Hessen belagert die Burg. Trotz Einsatz von Pulvergeschützen und einer Übermacht von Soldaten wird die Burg nicht erobert. Aus Zorn werden die Dörfer Reinsen, Altendorf, Bensen und Rothenkirchen von den enttäuschten Belagerern verwüstet und niedergebrannt.

1520

Wiederaufbau des Landesherrlichen Hofes in Rothenkirchen, dem die Versorgung der Burg Grubenhagen oblag.

1521

Verlagerung des Amtshauses des Fürstentums Grubenhagen nach Rothenkirchen.

1596

Nach dem Aussterben der hannoverschen Welfenlinie wurde die Burg aufgegeben und nicht mehr regelmäßig bewohnt. Allmählich verfiel die Anlage. Danach mehrfacher Besitzerwechsel.

1816

Der Herzog v. Cambridge nimmt Besitz von der Domäne Rotenkirchen. Auf der Burg wird neben dem Bergfried eine Pferdestall angefügt.

Ab 1866

Verfall des Bergfrieds.

1977

Der Vogelkundler Hans Wagner und eine Reihe junger Männer restaurieren die Burganlage..

1725-1780

große Umbaumaßnahmen der Burganlage zu Wirtschaftsgebäuden für den zukünftigen Domänenbetrieb. Von der alten Burganlage bleibt nur das Muthaus, das Hagenhaus und Teile der Burgmauer.

1982

Gründung des Burgvereins Grubenhagen, zur Erhaltung der Burg.

Quelle: Bildtafel an der Burg


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