Wappen von Höhr-Grenzhausen
Burg Grenzau / Höhr-Grenzhausen - Rheinland-Pfalz
Historie


Um1210 beginnt Heinrich I. von Isenburg mit dem Bau der Burg Gransioie (Großfreuden) mit dem dreieckigen Bergfried oberhalb der Furt der Rhynstrass durch die Brachysa (Brexbach).

1213 Erste urkundliche Erwähnung nach Rechtsstreit mit der Abtei Maria Laach.

1234 Mittlere Linie der Herren von Isenburg-Grenzau.

1346 erobert Balduin v. Trier die Burg. Philipp I. siegt zwar 1347 über die Koblenzer Bürgerwehr am Gumschlag muß aber die Lehnsherrschaft anerkennen.

1439 Ältere Salentinische Linie der Herren und Grafen von Isenburg-Grenzau.

1460 Gerlach II. erhält die Burg von den Kurtrier.

1557 Jüngere Salentinische Linie der Grafen von Isenburg-Grenzau; Anlage von Geschützbastionen im Norden und Rondell am Südhang.

14.03.1635 (30j. Krieg) wird die Burg durch die französische Truppen durch Brand zerstört.

1664 Nach dem Tod Ernst II. Graf von Isenburg in Brüssel fällt die Burg wieder an Kurtrier.

1700 Erzbischof Hugo von Orsbeck erneuert die Mühle unterhalb der Burg.

1722 Bau eines Hauses für den trierischen Admodiator auf "Schloß Grenzau", während die Burg fällt.

1788 Abbruch der Burgkapelle und Neubau an der Burgstrasse.

1793 stürzt das Dach des hohen Schloßturms ein.

1803 fällt die Burg unter Napoleon an Nassau-Weilburg.

1866 an Preußen.

1918 an den Freistaat Hessen.

1925 erwirbt Reg. Baumeister R.A. Zichner die Burgruine und stellt die dem Nerother Wandervogel zur Verfügung.

1953 übernimmt Hon. Prof. Hans Spiegel die Burg, er führt umfassende Erhaltungsmaßnahmen durch.

1967 Ausbau des Torhauses, in den folgenden Jahren Ausgrabungen und weiterer Ausbau.

1987 Nach dem Tod von Hand Grenzau betreut die Familiengesellschaft die Burg Grenzau.

(Quelle: Bildtafel an der Burg)

 

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