Wappen von Egesheim
Burg Granegg / Egesheim - Baden Württemberg
Historie


1102 Reginhard von Michelstein ist mit Markward von Spaichingen Zeuge bei einer Schenkung des Eberhard von Metzingen.

1106 Reginhard ist Zeuge anlässlich einer Schenkung des Bertold von Gmünd.

1188 Erstmalige Erwähnung des Ortsadels von Egesheim mit Bertofus, Ministeriale der Grafen von Urach.

1266 „Berkerus nobilis de Michillenstein“ in einer Urkunde des Klosters Kirchberg.

1274 – 1300 Konrad von Egesheim Komtur des Johanniterordens in Rottweil.

1301 Der Bischof von Konstanz verzichtet im Zusammenhang mit der Erbauung einer Klause in Egesheim auf Rechte an einem Gut der Elisabeth, Witwe des Bertold von Michelstein.

1305 Agnes von Michelstein, Stifterin des Franziskanerinnenkloster zu Egesheim, letzte Erwähnung der Michelsteiner Familie.

1356 Ein Teil der Burg wird angeblich durch ein Erdbeben zerstört.

1377 Im ersten großen Städtekrieg zerstört die Stadt Rottweil die Burg Michelstein und das Dorf Bubsheim.

1483 Herzog Sigmund von Österreich belehnt Bertold von Balgheim mit der Ruine.

1489 Übergang des Lehens an die Stain von Steinegg.

1536 – 1792 Die Freiherren von Ifflinger-Granegg in Besitz des Lehens.

1792 Karl-Alexander von Ifflinger-Granegg verkauft seinen Fridinger Besitz mit der Ruine Granegg um 95 000 Gulden an Emanuel und Michael Levi von Hechingen.

1831 Rückerwerb durch Karl von Ifflinger.

1923 Eigentum der Katholischen Kirchenpflege in Rottweil.

1931 Übergang an den Schwäbischen Albverein. Sicherung der Ruine.

(Quelle: Günter Schmitt - Burgenführer Schwäbische Alb, Band 5 - Westalb. Biberach, 1993)

 

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