BURG GEMEN
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Quelle: Alexander Duncker - Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der
preußischen Monarchie nebst den königlichen Familien-, Haus-, Fideicommiss- und Schattull-Gütern | Berlin, 1857-1859.
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Allgemeine Informationen
Das heutige Schloss entstand durch den Umbau einer alten Wasserburg, die von den Edelherren von Gemen, einem der einflussreichsten westfälischen Adelsgeschlechter seiner Zeit, erbaut wurde. Das Schloss steht auf zwei Inseln (Kernburg und Vorburg auf jeweils einer Insel), die von einem weitreichenden Gräftensystem umflossen werden.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 51°51'46.93"N 6°51'58.33"E
Höhe: ca. 45 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Jugendburg Gemen | Jugendbildungsstätte des Bistums Münster | Schlossplatz 1 | 46325 Borken-Gemen
Tel. 02861 9220-0 | Fax 02861 9220-20 | eMail jb-gemen@bistum-muenster.de
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
keine
Anfahrt mit dem PKW
Die Autobahn A31 an der Abfahrt Borken verlassen und über die B67 in Richtung Borken fahren. Nach ca. 6.5 km rechts in die Strasse Zum Lünsberg abbiegen und dieser bis zum Ende folgen. Dort links abbiegen und der Strasse bis zum Schloss folgen (Coesfelder Strasse).
Kostenlose Parkplätze an der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Das Gelände der Burg ist bis zum Innenhof frei zugänglich.
Führungen und Innenbesichtigungen sind nicht möglich.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
erreichbar
Bilder
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Grundriss
kein Grundriss verfügbar
Historie
1092 Erste urkundliche Erwähnung der Burg. Sie ist Sitz der Edelherren zu Gemen. Die ältesten Teile der Wasserburganlange stammen noch aus dieser Zeit. Die ursprüngliche Anlage bestand wahrscheinlich in Form einer Motte.
13. Jh. Ausbau der Burg unter Goswin von Gemen mit Ringmauer und Bergfried.
14. Jh. Mit der Errichtung einer weiteren Ringmauer vergrößert sich die Burg erheblich, ein kleines Palasgebäude entsteht.
15. Jh. Die Burg Gemen erhält ihre heutige Größe. Bis 1411 läßt Heinrich III. einen dreigeschossigen Palas errichten und den Bergfried aufstocken.
Quelle: Hinweistafel an der Burg.
Literatur
  • Brebaum, Ursula & Ulrich Reinke - Gemen. Westfälische Kunststätten Heft Nr. 69 | Münster, 2005 (2. Auflage).
  • Duncker, Alexander - Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der preußischen Monarchie nebst den königlichen Familien-, Haus-, Fideicommiss- und Schattull-Gütern | Berlin, 1857–1859.
  • Kalesky, Günther - Von Wasserburg zu Wasserburg | Lüdinghausen, 1988 (17. Auflage).
  • Neumann, Eberhard Gustav - Burg Gemen. Große Baudenkmäler Heft Nr. 270 | München/Berlin, 1995 (5. Auflage).
Webseiten mit weiterführenden Informationen
Sonstiges
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