Wappen von Michelstadt
SCHLOSS FÜRSTENAU
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Historie

Grundriss

1232 - Durch die Übergabe von Besitzungen des Klosters Lorsch, durch Kaiser Friedrich II., an Erzbischof Siegfried von Mainz ergeben sich lang anhaltende Streitigkeiten mit den Pfalzgrafen, die als Vögte des Klosters Lorsch Besitzansprüche auf diese Gebiete erheben.

1300 - Zum Schutz des Klosters Steinbach gegen die Pfalzgrafen baut Erzbischof Gerhard von Mainz eine Wasserburg auf dem Grund und Boden der Schenken von Erbach. Erbach erhebt dagegen Einspruch und erhält daraufhin die Burg als Lehen.

1317 - Schenk Eberhard von Erbach wird als Burgmann genannt. Die Pfalz fordert aber weiterhin den Abbruch der Burg.

1343-1344 - In Heidelberg tagt ein Schiedsgericht, nach dessen Urteil der Abbruch der Burg verhindert wird. Die Burg kommt jedoch als Pfandbesitz an Erbach.

1454-1459 - Die Burg befindet sich endgültig als Mainzer Lehen im Besitz der Erbacher.

1588 - Unter Graf Georg II. von Erbach erfolgt der schlossartige Umbau der Burg. Die westliche Wehrmauer wird abgerissen und durch einen Schwibbogen ersetzt.

1717-1718 - Durch Erbteilung erhält Graf Georg Wilhelm die Herrschaft Fürstenau und wird Stifter der Linie Erbach-Fürstenau.

1806 - Die Erbacher Gebiete verlieren ihre Selbstständigkeit und werden Teil des Großherzogtums Hessen-Darmstadt.

1810-1811 - Bau des "Neuen Palais" im klassizistischen Stil.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg-Gleichen, 2000.
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