Wappen von Hollfeld
Schloss Freienfels / Hollfeld - Bayern
Historie


1338

Ersterwähnung beim Tode Ottos I. von Aufseß; die Burg ist freies Eigen.

1342

Albrecht I. von Aufseß gelobt mit seinen Teilen an den Burgen Aufseß und Freienfels dem Burggrafen Johann zu gewarten.

1343, 1361 und 1364

Der Bamberger Bischof macht sich durch Dienstverträge mit den Aufseß die Burg militärisch nutzbar.

1374

Albrecht II. von Aufseß trägt seine Anteile an den Burgen Unteraufseß und Freienfels dem Burggrafen Friedrich V. zu Lehen auf.

1378

Die Brüder Heinrich II. und Konrad III. von Aufseß tragen ihre Anteile an Burg Freienfels dem Bamberger Bischof zu Lehen auf; daraufhin kommt es zur Fehde zwischen den Aufseß und dem Burggrafen zu Nürnberg; auf der Plassenburg unterwerfen sich die Aufseß dem Burggrafen.

1465

Die Angehörigen der Familie Aufseß schließen einen Burgfriedenvertrag, in dem die Rechte und Pflichten der einzelnen Familienmitglieder detailliert festgelegt werden.

1510

Der letzte unbedeutende freieigene Rest der burg wird dem Hochstift zu Lehen aufgetragen.

1525

Im Bauernkrieg wird Freienfels durch die Hollfelder niedergebrannt; der Wiederaufbau dürfte in der alten Form erfolgt sein.

1616

Unter dem Vorwand des Lehensheimfalls erstürmen Jakob Siegmund von Schaumberg und der Hollfelder Vogt Eppenauer mit einigen hundert Mann die Burg.

1649

Im Dreißigjährigen Krieg war Freienfels abwechselnd von den Schweden und den Bambergern besetzt; die Besetzung der Burg durch den Hollfelder Vogt im Namen des Bischofs dauerte schließlich bis in das genannte Jahr.

1681

Die Aufseß verkaufen Wüstenstein und lösen mit der Verkaufssumme Freienfels vom Bistum Bamberg aus.

1690

Verkauf der ziemlich ruinösen Burg an den Domkapitular von Bamberg und Würzburg, Karl Siegmund von Aufseß.

1693 - 1701

Karl Siegmund läßt die alte Burg niederreißen und den bestehenden Neubau errichten.

Ab 1718

Unter Philipp Friedrich von Aufseß und seinem Sohn Philipp Heinrich wird das Schloss zur kleinen Residenz ausgebaut.

1806

Das Schloss dient als Kriegsgefangenenlager im Krieg Napoleons gegen Preußen.

1918

Eckart Freiherr von Aufseß verkauft das Schloss, was seither in bürgerlichen Besitz ist.

(Quelle: Toni Eckert, Susanne Fischer, Renate Freitag, Rainer Hofmann und Walter Tausendpfund - Burgen der Fränkischen Schweiz - Forcheim)


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