STADTBEFESTIGUNG FREIBERG
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Allgemeine Informationen
Durch die Silberfunde im 12. Jahrhundert wurde Freiberg zu einer bedeutenden Bergbaustadt. Bis ins 15. Jahrhundert blieb sie die reichste sächsische Stadt. Entsprechend eindrucksvoll fiel dann auch die Befestigung der Stadt aus. Bedeutende Reste der Ummauerung erhalten.
Die Tore wurden aber bereits im 19. Jahrhundert abgerissen.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°55'04" N, 13°20'59" E - Donatsturm
Höhe: 400 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
keine
Anfahrt mit dem PKW
Anfahrt über die A 4 bis zur Abfahrt Siebenlehn (Nähe Dreieck Nossen zur A 14). Auf der B 101 in südliche Richtung nach Freiberg fahren.
Parkplätze sind im Stadtgebiet vorhanden.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Die Befestigungsanlagen sind frei zugänglich.
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
k.A.
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Stadtbefestigung Freiberg Grundriss Donatsturm
Quelle: Müller, Heinz - Betrachtungen zu den Stadtbefestigungen in Sachsen. In: Burgenforschung aus Sachsen 15/16. | Weißbach, 2003
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Im Jahre 1168 wurden im Gebiet vom heutigen Freiberg reiche Silbervorkommen entdeckt. Bergleute aus dem Harz zogen zu den neuen Funden und es machte sich die Anlage einer Stadt nötig. Zum Schutz der Siedlung legte man befestigte Höfe und eine markgräfliche Burg an, die Bestandteil der späteren Stadtbefestigung wurde. Die Stadt entwickelte sich aus mehreren Siedlungskernen rasch, so dass sie bereits 1186 Stadtrecht erhielt. Eine erste Ummauerung des Jacobi- und Nicolaiviertels wird in dieser Zeit vermutet. 1210 erfolgt eine Ummauerung der gesamten Stadt. 1392 bis 1395 erhöhte man die Mauer.

Nach der letzten Verstärkung der Mauer 1665 bis 1670 gab es eine dreifache Ummauerung mit Zwinger und Graben, sowie mehreren Staudeichen. Bedeutend ist der Donatsturm, der Rest des einst vorhandenen Donatstores.

1816 bis 1877 wurden viele Mauerabschnitte und alle Tore niedergelegt.
Quelle: Dehio, Georg - Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen 2 | München, Berlin, 1998
Literatur
  • Müller, Heinz - Betrachtungen zu den Stadtbefestigungen in Sachsen. In: Burgenforschung aus Sachsen 15/16. | Weißbach, 2003
  • Dehio, Georg - Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen 2 | München, Berlin, 1998 | S. 279-280 ff
Webseiten mit weiterführenden Informationen
    k.A.
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