Wappen von Freden
Burg Freden / Freden - Niedersachsen
Historie


Besitzer der Burg waren die Herren von Freden, die die südöstlich von hier gelegene (noch heute) Domäne Hausfreden bewirtschafteten.

1344 waren sie vom Bischof von Hildesheim mit Freden belehnt worden, der ihnen in diesem Zusammenhang den Bau der Burg "Neyen Freden" gestattete.

1382 verkauften sie diese zur Hälfte an die Welfen, die sie pfandweise den Herren von Wettberg überließen.

1400 ging die Burg als Pfand an die Herren von Reden über, die sich von hier aus als Raubritter betätigten.

Mit den welfischen Herzögen sowie einer Reihe Adeliger und Städte schloß der Bischof von Hildesheim ein Bündnis, um die Burg zu zerstören.

1402 wurde die Burg mit insgesamt 2000 Mann Aufgebot und zusätzlichen Kanonen aus Göttingen herbeigeschafft, um mit ihr die Mauern sturmreif zu schießen.

Der Kampf um die Burg dauerte vom 7.-14. Mai 1402, bis die Kanone bei einem Schuß explodierte und damit unbrauchbar wurde.
Daraufhin machten die Belagerten einen Ausfall und entkamen fast alle. Die Herren von Freden flohen zu Verwandten nach Westfalen. Von dort unternahmen sie noch mehrere Versuche, erneut in Freden Fuß zu fassen. Dieses gelang ihnen allerdings nicht mehr.

1962 wurden Grabungen durchgeführt, wobei man mehrere Keramikfunde machte und die urkundliche Datierung der Burg bestätigen konnte.

(Quelle : Bildtafel an der Burg )

 

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