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BURG FRANKENSTEIN
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Historie

Grundriss

1252 erstmals urkundlich erwähnt, war die Burg Frankenstein rund 400 Jahre Stammsitz des gleichnamigen Adelsgeschlechts. In dieser Zeit wurde sie in mehreren Bauphasen zu einer stattlichen Anlage ausgebaut.

Seit spätestens 1272 benannte sich Konrad Reiz von Breuberg nach seiner Burg „von Frankenstein“. Die Schreibweise dieses Namens variierte über die Jahrhunderte.

1662 verkaufte die Familie die Burg an den Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Dieser quartierte Kriegsveteranen ein, womit ihr Verfall einsetzte.

Mitte des 19. Jahrhunderts baute man die Burg zum Ausflugsziel aus. Dabei wurden der Turm der Kernburg sowie der Torturm aufgestockt und die Kapelle erneuert.

In der Nacht des 2. Septembers 1814 machte die englische Autorin Mary Shelley während einer Reinreise ein paar Stunden Rast in Gernsheim (15 km westlich der Burg). Dabei soll sie auf die Burg Frankenstein aufmerksam geworden sein. Von Gernsheim ist die Burg jedoch - selbst bei Tage - kaum zu erkennen. Diese und andere unhaltbare Behauptungen werden herangezogen, um einen Bezug zum berühmten Monsterroman „Frankenstein“ zu konstruieren.

Schließlich mussten dem Bau des modernen Restaurants 1965 mehrere historische Gebäude weichen.

Quelle: Burg Frankenstein an der Bergstraße (Faltblatt). 2009.
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