Wappen von Bopfingen
Burg Flochberg / Bopfingen - Baden-Württemberg
Historie


1138 und 1152

Urkundliche Nennung des "Reginhardus de Vlochperch".

1149/50

Belagerung der Burg durch Welf VI.

1150

Erstmalige Erwähnung der Burg. König Konrad III. schreibt an die griechische Kaiserin Irene von "castellum nostrum" (unsere Burg).

1153

Der Edelfreie Willingus nennt sich von Flochberg.

Um 1175

Adelheit von Flochberg ist Nonne im elsässischen Kloster Odilienberg.

1188

Flochberg wird im Verzeichnis der schwäbischen Herzogsgüter aufgeführt.

1270-1284

Mehrfache Erwähnung des Edelfreien Marquard von Flochberg.

1293

Erwähnung der edelfreien Brüder Albert und Konrad von Flochberg.

Um 1319-1322

Vermutliche Zerstörung der Burg durch die Württemberger im Zuge der Auseinandersetzungen um die Thronfolge zwischen Friedrich von Österreich und Ludwig dem Bayern.

1330

König Ludwig belehnt die Grafen Ludwig und Friedrich von Oettingen mit dem Burgstall Flochberg und erlaubt ihnen die Wiederbefestigung.

1338

Flochberg ist bewohnbar. Urkunden werden ausgestellt.

1347

König Karl IV erneuert die Belehnung und die Befestigungserlaubnis.

1423-1430

Jörg von Weiler verwaltet als oettingischer Vogt die Burg.

1438

Albrecht von Schwabsberg ist oettingischer Vogt.

1476-1488

Hans von Wittstedt verwaltet Flochberg.

1525

Erfolglose Bestürmung der Burg durch die aufständischen Bauern.

1547

Kaiser Karl V. hält sich während des Schmalkaldischen Kriegs in der Burg auf.

1634

Flochberg wird Sperrfestung gegen das kaiserliche Heer.

1648

Besetzung der Burg durch die Kaiserlichen, worauf sie von den Schweden belagert und eingenommen wird. Flochberg wird stark beschädigt, aber nicht zerstört.

1682

Die Burgkapelle St. Nikolaus erhält ein neues Dach.

1689

Das Schlossgut wird parzelliert und verkauft.

1722

Gründung der Siedlung "Schlossberg". Zum Bau der Häuser wird das Baumaterial aus der im Zerfall befindlichen Burg verwendet.

1743

Die Orgel der Kapelle wird an das Kloster Heiligkreuz in Donauwörth verkauft.

Quelle: Günter Schmidt - Burgenführer Schwäbische Alb - Band 6. Biberach, 1995.


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