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BURG ELTZ
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Historie

Grundriss

11.-13. Jhdt. - Vermutlich erste Erwähnung der Burg Eltz.

1157 - Rudolf von Eltz unterzeichnet und besiegelt eine Schenkungsurkunde von Kaiser Friedrich I. Barbarossa als einer seiner Zeugen. Er bewohnt die damals noch kleine Burganlage am Elzbach.

vor 1268 - Unter den Brüdern Elias, Wilhelm und Theoderich kommt es zu einer Stammesteilung und damit verbunden auch zu einer Teilung der Burg und der dazugehörigen Güter. Fortan ist Burg Eltz eine "Ganerbenburg", in der mehrere Linien des Hauses Eltz in einer Ganerbengemeinschaft zusammenleben.

1277 - Richard vom Silbernen Löwen erwirbt die Vogtei Rübenach bei Koblenz.

1331-36 - Es kommt zur "Eltzer Fehde", bei der sich die Eltzer Herren zusammen mit anderen freien Reichsrittern der Territorialpolitik des Kurfürsten Balduin von Trier widersetzen.

1472 - Das auf der Westseite gelegene "Rübenacher Hauses" wird unter Lancelot und Wilhelm vom Silbernen Löwen fertiggestellt.

1490-1540 - Die "Rodendorfer Häuser" werden erbaut. Der Name Eltz-Rodendorf geht auf die Heirat von Hans Adolf zu Eltz mit Katharine von Brandscheid zu Rodendorf im Jahre 1563 zurück.

1510-81 - Nach seinem Studium in Löwen wird Jakob zu Eltz erst Domherr von Trier und schließlich Domdekan. Später hat er auch das Amt des Rektors an der Universität Trier inne. Schließlich wird er in Koblenz vom Domkapitel zum Kurfürsten gewählt.

1604-61 - Nach der Fertigstellung der Rodendorfer Häuser werden die "Kempenicher Häuser" erbaut. Durch Hans Jakob zu Eltz und dessen Ehefrau Anna Elisabeth von Metzenhausen werden die Bauarbeiten zu Ende gebracht.

1624 - Hans Jakob zu Eltz wird von seinem Kurfürsten mit dem Amt des Erbmarschalls belehnt. Damit steht ihm der Oberbefehl im Kriege und die Führung der Trierer Ritterschaft zu.

1665-1743 - Philipp Karl zu Eltz tritt 1686 in das deutsch-ungarische Kolleg in Rom ein. Im Jahre 1719 – bei der Wahl Georg von Schönborns zum Kurfürsten von Trier – vertritt er als Domkantor von Mainz und Archidiakon von Trier die kaiserlichen Interessen. Er ist gleichzeitig Domherr in Mainz und Trier.

1688-89 - Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges wird ein Großteil der rheinischen Burgen zerstört. Da aber Hans Anton zu Eltz-Üttingen ein hoher Offizier im französischen Heer ist, gelingt es ihm, die Burg vor der Zerstörung zu bewahren.

1733 - Kaiser Karl VI. verleiht der Linie Eltz vom Goldenen Löwen den Reichsgrafentitel.

1736 - Ihr bei weitem bedeutendster Besitz des Hauses Eltz befindet sich an der Donau im kroatischen Ostslawonien. Dort erwirbt die Familie Eltz die Herrschaft Vukovar, die bis zur gewaltsamen Vertreibung 1944 der Hauptwohnsitz der Grafen von und zu Eltz ist.

1786 - Nach dem Aussterben der Linie Eltz-Rodendorf fällt deren Anteil an die Eltz-Kempenicher.

1794-1815 - Während der französischen Herrschaft am Rhein behandelt man Graf Hugo Philipp zu Eltz als Emigrant. Seine Güter am Rhein und in der Nähe von Trier werden eingezogen. Später stellt sich heraus, daß Graf Hugo Philipp nicht emigriert, sondern in Mainz geblieben ist.

1815 - Graf Hugo Philipp wird durch den Kauf des Rübenacher Hauses und des Grundbesitzes der Freiherren von Eltz-Rübenach alleiniger Besitzer der Burg.

1845-88 - Graf Karl zu Eltz setzt sich sehr für die Restaurierung seiner Stammburg ein. Sie verschlingt die Summe von 184.000 Mark, was einer heutigen Kaufkraft von rund 15 Mio. DM entspricht.

Quelle: unbekannt
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