BURG ELKOFEN | SCHLOSS ELKOFEN | BURG UNTERELKOFEN
 Weltweit | Europa | Deutschland | Bayern | Landkreis Ebersberg | Grafing b. München, OT Unterelkofen


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Allgemeine Informationen
Die Burg Elkofen, auch Schloß Elkofen genannt, liegt südlich von Grafing bei München im kleinen Ort Unterelkofen. Die Anlage ist Oberbayerns besterhaltenste Burg. Sie ist von tiefen Gräben umgeben und liegt so versteckt in einer ehemals sumpfigen Landschaft, dass sie im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden übersehen wurde, die 1632 plündernd und brandschatzend durch dieses Gebiet zogen.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 48° 1'49.83"N 11°58'17.35"E
Höhe: ca. 530 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Privatbesitz!
Anfahrt mit dem PKW
Die Autobahn A99 an der Anschlußstelle 18 (Haar) verlassen und über die B304 in Richtung Ebersberg fahren. In der Gegend von Ebersberg die Bundesstrasse in Richtung Grafing verlassen. Den Ort queren und weiter in Richtung Unterelkofen fahren. Die Strasse von Grafing führt in Unterelkofen direkt am Schloss, welches das Ortszentrum bildet, vorbei.
Parken an der Gaststätte Unterelkofen oder am Strassenrand möglich. Von dort 2 min Fußweg zur Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Der Innenhof der Vorburg ist frei zugänglich. Die Kernburg dagegen ist nicht zugänglich.
Die Burg ist bewohnt. Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner!
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Hof der Vorburg ist zugänglich
Bilder
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Grundriss
kein Grundriss verfügbar
Historie
Der Burgturm wurde wahrscheinlich schon im 10. Jhd. als alleinstehender Wohnturm erbaut. Belegt ist nur, dass Elkofen um das Jahr 1000 dem Grafen von Sempt-Ebersberg unterstand.
Im 11. Jh. erfolgte der Ausbau der Burg durch den kinderlosen Grafen Adalbero III., der Elkofen 1040 mit seinem Landgut Grafing an das Benediktinerkloster Ebersberg schenkt. Unter den Benediktinern wird Elkofen ebenfalls erweitert.
1383 geht die Burg in den Besitz der Wittelsbacher Herzöge über, die das Hochschloss im gotischen Stil ausbauen lassen. Mit der Teilung des Hauses Wittelsbach in die Linien Bayern-München, Bayern-Ingolstadt und Bayern-Landshut wird Herzog Stefan III. von Bayern-Ingolstadt neuer Besitzer von Burg Elkofen; und damit wird die Burg auch Schauplatz der Erbstreitigkeiten der Wittelsbacher werden.
1439 kann Stefans feindlicher Bruder Johann die Burg ohne Gegenwehr in seinen Besitz bringen. Erst während der Herrschaft Albrecht IV. von Bayern-München beginnen ruhigere Zeiten für Elkofen, da Albrecht es verstand, das geteilte Bayern wiederzuvereinigen. Trotzdem wechselte die Burg in den nächsten Jahrhunderten öfters den Besitzer.
Von 1664 bis 1732 ist Elkofen Besitz der Grafen von Rechberg. Sie lassen den Unteren Hof mit Ostflügel und Torbauten umbauen. Außerdem wird die Kapelle in die Burganlage miteinbezogen und erhält einen barocken Altar und Stuckinnenraum.
Seit 1871 ist Burg Elkofen wieder im Besitz der Grafen von Rechberg und dient ihnen als Wohnsitz. Burg Elkofen ist eine der wenigen bewohnten gotischen Burgen Bayerns.
Quelle: unbekannt
Literatur
  • Meyer, Werner - Burgen in Oberbayern | Würzburg, 1986.
  • Weithmann, Michael - Inventar der Burgen Oberbayerns | München, 1994 (2., erweiterte Auflage).
  • Weithmann, Michael - Ritter und Burgen in Oberbayern | Dachau, 1999.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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