Wappen von Hilders
Burg Eberstein / Hilders-Brand - Hessen
Historie


Im 12. Jh.

soll die Burg die Stammburg der Herren v. Eberstein gewesen sein und unter Kaiser Heinrich IV. erbaut und unter Kaiser Heinrich V durch Botho v. Eberstein verstärkt worden sein.

1150 (1153)

wurde die Burg angeblich durch den Abt Marquard v. Fulda zerstört, um das Königsgut dem fuldischen Gebiet anzugliedern.

1170

werden erstmalig urkundlich die aus dem fränkisch stammenden reichunmittelbaren Ritter v. Eberstein mit den Brüdern Willehard und Herold genannt.

1271

wurde Hermann v. Ebersberg in einer Fehde durch Abt Bertho II. v. Leibholz gefangen und hingerichtet. Daraufhin ermordet die empörten Ritter den Abt Bertho II. v. Leibholz, in der Burgkapelle zu Fulda. Der Nachfolger des Abts Bertho III. v. Mackenzell, ließ jene aber verfolgen und sie wurden in der Kirche zu Kirchhasel erschlagen. Die überlebenden Brüder Albrecht und Heinrich v. Ebersberg wurden in Frankfurt gerädert.

Danach wurde die Burg Ebersberg und Poppenhausen zerstört. Die Ebersteiner sollten gebrochen werden, jedoch leistete die Besatzung mit Hilfe des würzburgischen Maschalss Konrad v. Eberstein (genannt v. Poppenhausen) starken Widerstand.

1282

entstand zwischen Fulda und Würzburg eine Fehde um das Grenzgebeit. Bei der Schlichtung einigte sich Bischof Berthold v. Würzburg und Abt Berthold v. Fulda, dass die Burg Eberstein abgebrochen werde und die in Brand liegende Burg neu zu befestigen.
Die Ebersteiner erhielten dadurch einen Teil ihrer Herrschaft als nunmehr fuldischen Lehen zurück und erbauten/erneuerten die Burg Schakau als neuen Wohnsitz.

1454

entstand der Name Tannenfels, als die Wüstung den Herren v. d. Tann und dem Stift Fulda gehörte.

1557

soll nach alten Zeichnungen noch eine starke Schildmauer zu sehen gewesen sein.

1830

wurde die restliche Ruine zur Steingewinnung abgebrochen.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000


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