Wappen von Dornberg
BURG DORNBERG
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Historie

Grundriss

Anfang 12. Jh. Wahrscheinlich wird hier im sumpfigen Gelände ein steinerner Wohnturm durch die Herren von Dornberg erbaut.

1160 Ritter Eberhard von Dornberg wird erstmals urkundlich erwähnt.

Um 1196 Eberhard von Dornberg stirbt.

13. Jh. Die Burg wird durch eine befestigte Vorburg erweitert und bald darauf entsteht auch eine zugehörige Siedlung.

1236 Burg Dornberg wird als Lehen der Grafen von Henneberg urkundlich genannt.

1245 Conrad von Dornberg bleibt kinderlos und übergibt die Burg einem Verwandten, dem mainzischen Kämmerer Arnold von Thurn, als Afterlehen.

1257 Nach dem Tod des Conrads von Dornberg bringt Graf Dieter V. von Katzenelnbogen, dessen Mutter eine geborene Gräfin von Henneberg ist, die Burg in seinen Besitz.

1259 Arnold von Thurn verzichtet auf seine Rechte an Burg Dornberg.

1270 Graf Hermann von Henneberg erneuert das Lehen für Graf Dieter V. von Katzenelnbogen und seinen Bruder Eberhard I. Das Gebiet um Burg Dornberg wird ab jetzt als obere Grafschaft bezeichnet.

14. Jh. Dornberg wird umgebaut und verstärkt.

1375 Die Grafen von Katzenelnbogen verlegen ihre Residenz nach Darmstadt.

15. Jh. Der alte Wohnturm wird abgebrochen und ein neues Schloss erbaut.

1479 Die Grafen von Katzenelnbogen sterben aus und Burg Dornberg fällt an Landgraf Heinrich III. von Hessen-Marburg, bleibt jedoch hennebergisches Lehen.

1504 Nach der bayrischen Fehde muss Graf Wilhelm von Henneberg auf seine Lehnshoheit zugunsten von Landgraf Philipp von Hessen verzichten.

1689 Im Pfälzer Erbfolgekrieg wird Dornberg durch französische Truppen niedergebrannt.

1722 – 1726 Die Baureste werden abgetragen und die Steine zum Bau der Fasaneriemauer verwendet.

1730 Auf dem Gelände werden ein Jagdhaus und später ein Forsthaus errichtet..

1953 Der Kreis Groß-Gerau übernimmt das Gelände. Die vorhandenen Gebäude werden bis 1963 als Jugendherberge genutzt.

2005-2007 Das Anwesen wird zu einem modernen Kultur- und Bildungszentrum umgestaltet.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg-Gleichen, 2000. 3.Auflage.
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