Wappen von Saldenburg
Burg Dießenstein / Saldenburg - Bayern
Infoseite


Parkmöglichkeiten
Anfahrt:
Auf der B 85 zwischen Saldenburg und Schönberg zweigt rechts ein Weg zum Weiler Dießenstein ab. Hier findet man die Burgruine am Ende der Häuser (ggf. nachfragen).

Parkplätze:
Begrenzte Parkmöglichkeiten in Dießenstein.
Eintritt

Frei zugänglich.

Gastronomie
Gastronomie in der Umgebung.
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtung auf der Burg nicht möglich.
weitere Infos

Von der nicht sehr großen Anlage haben sich nur noch Mauerreste, vor allem des Palas, erhalten. Schutthügel von Bergfried und Torhaus sind noch gut aus zumachen. Von der Burg die 1742 von den Panduren zerstört wurde, gibt es folgende Erzählung:
"Ich, Freiherr Francisci von der Trenck, bekam das Commando von 500 Freiwilligen nebst vier zwölfpfündigen Kanonen, zwey Mörsern, das Schloss Diessenstein zu erobern, worin sich das Schützen-Gesindel unter Commando des Baron Schrenck hineingeworfen." Trenck ließ das Schloss einen Tag und eine Nacht lang pausenlos beschießen und zwang es so zur Übergabe.
"Ich ging mit vier Officieres hinein, um alles ordentlich zu übernehmen. Endlich führten sie mich in einen Keller. Ich erblickte eine von Stroh gemachte Tür und fragte den Schrenck, was das für eine Tür sey. Er gab mir ganz erschrocken zur Antwort, das sey eine Art Gefängnis. Ich eröffnete die Tür und sah fünf Fässer. Ich sagte dem Schrenck, ich wollte doch nicht hoffen, dass sie noch Pulver versteckt hätten. Er schwor mir hoch und heilig, dass er alles getreu offenbart hätte. Ich verlangte ein Licht und man brachte mir ein brennendes Kienscheit, mit welchem ich hinunter leuchtete. Dann als ich sagte, es ist Pulver, so ging alles in die Luft, mit einem solchem Knall, als wenn das ganze Schloss mir schon auf den Kopf läge. Es warf mich zum Keller hinaus und wenn ich nicht die andere Tür gefunden hätte, so hätte mich der Rauch erstickt.
Trenck der Verbrennungen an den Händen, den Armen und im Gesicht erlitten hatte, wurde nach Passau gebracht, wo er zehn Tage lang zwischen Tod und Leben lag.

Literatur
Günther T. Werner - Burgen, Schlösser und Ruinen im Bayerischen Wald. Regensburg, 1979.

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