Wappen von Dieburg
Burganlage und Stadtmauer Dieburg / Dieburg - Hessen
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Parkmöglichkeiten
Zur ehemaligen Wasserburg über Parkplatz "auf der Leer"
Eintritt
Eintritt frei
Gastronomie
Restaurant im ehemaligen Albinischloß
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtung auf der Burg nicht möglich
weitere Infos
Vor 1200 gründeten staufische Ministeriale aus dem Umkreis des mächtigen Dienstmannengeschlechts der Herrn von Hagen-Münzenberg zwischen drei älteren Dorfsiedlungen in der Flußniederung der Gersprenz eine Burg. Parallel dazu entstand, wohl als königsnahe Gründung, eine planmäßige Stadtanlage östlich der Burg: Dieburg.

Die Wasserburg auf nahezu quadratischem Grundriß mit annähernd 60 Metern Seitenlänge, besaß neben der inneren Befestigung eine äußeren Zwinger und einen Bergfried in der Mitte des Burghofes. Den Zugang zur Burg bildeten zwei Stichmauern, die das Burggelände mit der Stadtbefestigung Dieburgs verbanden, der Weg zur Burg führte über eine Brücke über die Gersprenz.

Erhalten sind bis heute ein Eckturm der Zwingeranlage ("Schloßturm"), sowie Reste der Zwingermauern und das Albini-Schloß, erhalten bzw. restauriert sind auch die Stichmauern zur Stadtbefestigung, der nördliche Bachsprung über die Gerprenz und die historische Schloßbrücke aus dem 16. Jahrhundert.

Die Stadtmauern Dieburgs, einschließlich der Tore wurden ebenfalls seit dem Angang des 19. Jahrhunderts abgebrochen. Erhalten sind noch der teilweise rekonstruierte "Mühlturm" und der Stumpf des "Hexenturms". Mauerreste finden sich außerdem noch im Bereich der westlichen Stadtbefestigung.
Literatur
Peter Murmann - Zeugen der Vergangenheit
Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000.


Ansicht


Historie
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Grundrißplan

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