Wappen von Dertingen
Kirchenburg Dertingen / Dertingen - Baden-Württemberg
Infoseite


Parkmöglichkeiten
Anfahrt:
Anfahrt über A 3 bis Abfahrt Wertheim-Lengfurt, dann rechts 2 km Richtung Dertingen.

Parkplätze:
Parken in der Aalbachstrasse (Hauptstrasse), über Treppenanlage zur Kirchenburg.
Eintritt

Außenbesichtigung frei.
Besichtigung der Kirche nur mit Eintritt (1.- €). Schlüssel über den derzeitigen Kirchendiener Herrn Steffen Baumann (09397 - 236). Herr Baumann bietet auch nach Voranmeldung sehr gute Führungen an.

Gastronomie
Gastronomie: Restaurants und Gasthäuser in der Region, z. b. Gasthof Zum Löwen, Am Oberen Tor 1, Dertingen (Montag Ruhetag)
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtung auf der Anlage nicht möglich.
weitere Infos

Die Kirchenburg von Dertingen liegt in typischer Weise oberhalb des Dorfes. Der Aufweg über eine Treppenanlage führt zum Torturm, dessen älteste Teile (Bogen des inneren und äußeren Tors) noch aus der Zeit der romanischen Kirchengründung stammen. Über dem Tor befindet sich im ersten Stock eine "Wehrkammmer" mit Schießscharten. Erhalten hat sich die originale Holztüre mit Schlupfpforte und dem Balkenriegel in seiner gemauerten Führung.
Um die Kirche ziehen sich die teilweise beachtlich hoch erhaltenen Wehrmauer. Erkennbar sind noch Stufen zu den ehemaligen Wehrgängen. In der SW-Ecke und an der Südseite sind Aussichtsplattformen auf die Mauer aufgesetzt (1515). In die Mauern wurden z. T. Werkstücke aus der Kirche eingemauert (Fenstermaßwerk, in drei Bahnen gespaltene Grabplatte). Leider wurde der östliche Teil des Wehrkirchhofs, der sich bis zum markanten Schulgebäude erstreckte, in der Mitte des 20 Jh. abgerissen.

Die Kirche ist eine Chorturmkirche. Ihr Äußeres wird durch spätere Umbauten geprägt. Markant ist der Fachwerkaufsatz des Turms aus dem 17. Jh. Die Kirche birgt als besonderen Schatz einen gut erhaltenen Flügelaltar aus dem Umkreis Tilman Riemenschneiders. Wer die Kirche in der Advents- und Fastenzeit besucht, sieht (nur) die bemalte Werktagseite des Altars. Im übrigen Kirchenjahr ist der Altarschrein geöffnet und die geschnitzten Figuren des Mittelschreins und der Altarflügel sind zu sehen.

Literatur
Zöllner, Edmund u. Dietrich, Dieter - Wehrkirchen und Kirchenburgen in Unterfranken - Fränkische Wehrkirchenstrasse Bd. III

Ansicht



Historie
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Grundrißplan

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