Wappen von Dehrn
Burg Dehrn / Dehrn - Hessen
Historie


Im 12. Jh.

wurde die Burg von den Gf. v. Diez zur Sicherung eines Lahnübergangs erbaut und mit Burgmannen besetzt.

1190

erschien urkundlich Henricus Frio de Derne als Burgmann.

1317

verpfändeten die Weilnauer ihren Anteil an der Burg an die Herren von Runkel verpfändet.

1367 *²

erstach Friedrich Frei v. Dehrn Johann, den Bruder und Erben des Gf. Gerhard v. Diez auf der Burg.

1438 *²

gehörte den Frei v. Dehrn außer ihrem Stammgut eine Hofraite im Burgfrieden als nassauisches Lehen.

1492

durften die Frei v. Dehrn mit der Genehmigung des Herrn v. Runkel auf dessen Grundstückanteil einen bis an den Turm reichenden Bau für 300 Gulden errichten. Mit diesem Ausbau brachten die Frei v. Dehrn die gesamte Burg in ihre Hand.

1485 *²

ließen sie sich unter anderem die Freiheit im Burgfrieden von Abgaben an die Grafen bestätigen, was sie mehrfach gegen Siegfried v. Runkel mit Hilfe des Gf. Adolf v. Nassau-Diez durchdrückten.

Im 16. Jh.

wurden schloßartige Umbauten vorgenommen.

1737 *²

erlosch das Geschlecht mit Franz Alexander Frei v. Dehrn. Daraufhin kam die Burg durch eine Erbtochter an die Greifenclau.

Anfang 19. Jh.

war die Burg im Besitz von Trombetta aus Limburg, der restaurieren und erweitern ließ.

Ab 1848 *²

gehörte die Burg den Freiherren v. Dungern.

1949

Nutzung der Anlage als Altersheim.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000. *²) Ingrid Krupp - Burgen, Schlösser in Nassau. Würzburg, 1987.


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