Wappen von Creuzburg
CREUZBURG
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Historie

Grundriss

1069 - Ort des Treffens zwischen Kaiser Heinrich IV. und dem Erzbischof von Mainz

1170 - Bau der heutigen Burg.

1170 - wurde die Burg im Tausch gegen andere Ansprüche der Äbte von Fulda durch Kaiser Friedrich I. Somit wurde die Burg Creuzburg parallel zur Wartburg, Runneburg und Neuenburg ausgebaut.

1259/60 - wurde die Burg im Thüringer Erbfolgekrieg durch den Herzog von Braunschweig und die Herzogin Sophie von Brabant belagert.

1294 - wurde die Burg, bei einer Auseinandersetzung zwischen den Landgrafensöhnen und König Adolf von Nassau, der sich Thüringen einverleiben wollte, belagert. Die Kapitulation erfolgte erst, nachdem der Wasservorrat aufgebraucht war.

15. Jh. - Mehrmaliger Besitzerwechsel

1655 - richtete man zusätzlich Gefängnisse auf der Burg ein.

1618-48 - Zerstörungen im 30j. Krieg.

1680 - veranlaßte Herzog Johann Georg von Sachsen den Wiederaufbau der Burg nach einem Brand im 30j Krieg.

1729 - erfolgten nach dem Tod von Herzog Johann Wilhelm, durch seinen Sohn Wilhelm Heinrich, einige Umbauten auf der Burg. Sohn Wilhelm Heinrich machte die Burg zu seiner Residenz.

1741 - starb Herzog Wilhelm Heinrich, kinderlos, bevor er seine Residenz beziehen konnte. Daraufhin fiel das Eisenacher Herzogtum an Sachsen-Weimar. Die Baumaßnahmen gingen unter dem Baumeister Gottfried Heinrich Krohne weiter.

1745 - entstand zwischen Osttor und Wohnturm ein Marstall.

1752 - brannte der Marstall durch einen Blitzschlag ab, wurde aber sofort wieder aufgebaut.

1758 - (im 7j Krieg) besetzten französische Truppen die Burg.

1801 - veranlaßte man eine Bestandsaufnahme der Burg. Die Burg wurde zu Wohnzwecken genutzt.

1879 - wurde die Aufhebung des Amtes Creuzburg vollzogen und der bisher selbstständig verwaltete Bezirk Eisenach unterstellt.

Ende 19.Jh. - wurden mehrere großherzogliche Besuche auf der Creuzburg verzeichnet.

1898 - verkaufte die weimarische Regierung die Creuzburg für 100.000 Reichsmark an den Kommerzienrat Nikolaus von Dreyse. Auf der Burg ausgelagerte Amtsakten wurden jetzt in die Stadt ausgelagert.

1900 - zogen die neuen Besitzer auf die Burg.

1921 - starb Nikolaus von Dreyse. Im selben Jahr verkauften seine Erben die Burg für 300.000 Reichsmark an den Kommerzienrat Georg Kossenhaschen aus Erfurt, welcher gleich eine sachgerechte Erneuerung der Burg veranlaßte, durch Prof. Bodo Ebhardt.

1922 - wählte die Familie Kossenhaschen die Creuzburg zu ihrem Wohnsitz.

1931 - starb Georg Kossenhaschen. Seine Familie blieb noch 14 Jahre auf der Burg.

Quelle: Thomas Bienert - Mittelalterliche Burgen in Thüringen, Gudensberg, 2000.
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