BURG CLEEBERG
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Allgemeine Informationen
Die dreieckige Burg steht im Ortskern von Cleeberg. Der frühere Burggraben, der sie vom Hang abtrennte, wurde verfüllt. Erhalten blieben jedoch der einseitig gerundete Bergfried, Teile der Ringmauer mit Turmresten sowie ein Wohnbau. Die Burg befindet sich in Privatbesitz.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°26'48.3"N 8°33'36.8"E
Höhe: 290 m ü. NN
Topografische Karte/n
Burg Cleeberg auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
Die Burg befindet sich im Privatbesitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner!
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
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Anfahrt mit dem PKW
Von der A45 Abfahrt Großen Linden auf die A485 in Richtung Langgöns bis A485 zur B3 wird. B3 folgen bis T-Kreuzung, links abbiegen nach Pohl-Göns, direkt wieder Rechts Richtung Ebergöns/Oberkleen. Wieder fahren bis T-Kreuzung, wieder links nach Oberkleen hinein. Am Ortsausgang links abbiegen Richtung Cleeberg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Der nächste Bahnhof ist Butzbach, von dort fährt die Buslinie FB51 nach Cleeberg.
Wanderung zur Burg
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Öffnungszeiten
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Eintrittspreise
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Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
Burg in Privatbesitz, s.o.
Gastronomie auf der Burg
Keine.
Öffentlicher Rastplatz
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Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
Keine Einschränkungen.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
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Bilder
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Grundriss
Grundriss
Quelle: Unbekannt
Historie
1040 Giselbert von Gleiberg teilt mit seinem Bruder Hermann die Grafschaft Lahngau und erhält den südlichen Teil mit der späteren Herrschaft Cleeberg
1150/1160 Eine Adoptiv-Urenkelin von Hermann erbt Cleeberg und baut mit ihrem Ehemann einem Grafen von Peilstein, der aus dem bayerisch-österreichischen Grenzgebiet stammt, Cleeberg zur Höhenburg aus
ca. 1230 Durch Erbteilung entsteht die Ganerbschaft Cleeberg
1404 In einem sog. 'Burgfrieden' wird diese zwischen den Isenburgern, Limburgern, Eppsteinern sowie den Grafen von Nassau und Herren von Westerburg schriftlich fixiert
1557 Umbau der Wehrburg zu einem Schloss
1648 Hessen-Darmstadt übernimmt 2/3 der Anteile an Burg und Grafschaft, das restliche Drittel ist im Besitz der Grafen von Nassau
um 1700 Die Burg wird um einem Anbau an den hufeisenförmigen Hauptbau erweitert
1803 Hessen-Darmstadt tritt seine 2/3 am Besitz von Amt und Grafschaft Cleeberg an Nassau ab, bleibt aber im Besitz der Burg selbst und richtet dort eine Försterei ein
1845 Die Gemeinde Cleeberg kauft die Burg für 1410 Gulden und richtet in ihr eine Schule ein
1855 und 1882 Der einst 33 m - mit Aufbauten ca. 42 m - hohe Bergfried muss wegen Baufälligkeit bis auf seine heutige Höhe von 21 m abgetragen werden, die dabei anfallenden Steine werden zum Auffüllen des Halsgrabens genutzt
1968/70 Die Burg wird entkernt, verputzt und zum Schlosshotel umgenutzt
1979 Ende der Hotelnutzung
1981/82 Eine private Schlossgruppe erwirbt die Burg und richtet in ihr Eigentumswohnungen ein
Quelle: Informationstafel am Burgtor, Jan. 2007, Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Knappe, Rudolf - Mittelalterliche Burgen in Hessen | Gudensberg 1995
  • Block, Helga - So war's einmal in Cleeberg | Horb am Neckar 1994
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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