Wappen von Jossgrund
Burgjoss / Burgjoss - Hessen
Historie


Um 1160

war das Tal als fuldischen Lehen im Besitz einer Seitenlinie der Herren v. Steckelberg, die sich Jasza nannten. Die Burg selbst diente zur Kontrolle einer alten Straße.

1326

besaßen 1/4 der Burg die Isenburger.

1344

hatte die Herren v. Hutten zu Stolzenberg den Ysenburger Anteil erworben.

1367

nach dem wirtschaftlichen Niedergang und Aussterben der Herren v. Jossa, ging der Besitz geteilt in wechselnde Folge an verschiedene fränkische und hessische Adelsfamilien.

1443

erwarben die Herren v. Hutten zu Stolzenberg weitere Anteile, welche sich aus dem Erzb. Mainz aus Rieneck'schem Besitz gelöst hatten.

1540

verkauften die v. Hutten ihre Anteile an der Burg.

1541-73

wurde die Burg umgebaut und verlor ihren Wehrcharakter.

Bis 1806

währte ein Rechtsstreit mit der Landeshoheit Mainz, weil die Hanauer 1357 fuldisches Lehen kauften.

1814-66

gehörte die Burg zu Bayern. Welche in der Burg ein Forstamt einrichteten.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterlische Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000


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