Wappen von Neustadt
Burg Breuberg / Neustadt/Odenw. - Hessen
Infoseite


Parkmöglichkeiten
Parkplätze unterhalb der Burg oder in Neustadt (Fußweg ca. 20 Minuten)
Eintritt

Eintritt:
siehe www.burg-breuberg.de

Gastronomie
Gaststätte "Burgschänke"
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtung auf der Burg möglich
Jugendherberge Burg Breuberg
weitere Infos

Auf dem nach drei Seiten ins untere Mümlingtal steil abfallenden Breuberg liegt die gleichnamige Burganlage, eine der am besten erhaltenden Burgen Deutschlands. Sie dokumentiert die Entwicklung des Wehrbaus vom 12. bis zum 17. Jhdt.

Die Abtei Fulda errichtete hier im 12. Jhdt. eine Vogteiburg, um ihre Besitzungen im Odenwald gegenüber den Mainzer Erzbischöfen besser behaupten zu können. Unter den Dynasten (Reiz) von Breuberg entstand um 1200 die Kernburg mit dem Bergfried, der 10 – 14 Meter hohen Ringmauer und dem bis heute erhaltenen, romanischen Burgtor. Im Besitz der Grafen von Wertheim wurde der Breuberg, zusammen mit dem Ende des 14. Jhds. gegründeten Städtchen Neustadt, Zentrum der Herrschaft Breuberg und zeitweilige Residenz einer Seitenlinie der Wertheimer. Umfangreiche Baumaßnahmen des 15. und 16. Jahrhunderts prägen bis heute die Baugestalt der Anlage, die im späten 14. Jhdt. um eine Vorburg erweitert wurde. Um und nach 1500 entstanden die westlich der Vorburg liegenden Wehrbauten und die Geschütztürme.

Volkstümlich wurde die Sage vom Breuberger "Breilecker", die sich mit dem neben dem Burgtor eingemauerten Neidkopf verbindet: Während einer Belagerung habe die Burgbesatzung durch ein demonstratives "Breiessen" die Angreifer über die vorhandenen Vorräte solange getäuscht, bis diese die Belagerung aufgaben.

Highlights: Rittersaal mit Stuckdecke (ca. 1613 - 1620) und der 85 m tiefe Brunnen

Weitere Informationen: www.burg-breuberg.de

Literatur
Thomas Steinmetz - Burgen im Odenwald
Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen
Winfried Wackerfuß (Hrsg.) - Burg Breuberg im Odenwald


Ansicht


Historie
Ansichten
Grundrißplan

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