Wappen von Boppard
Alte Burg (Zollburg) / Boppard - Rheinland-Pfalz
Historie


Um 260 Aufgabe es rechtsrheinischen Gebiets durch die Römer, der Rhein wird wieder Reichsgrenze.

4. Jh. Errichtung des Steinkastells Boppard.

405 Abzug des römischen Militärs, im Kastell siedelt eine romanisierte Bevölkerung.

814 Boppard ist fränkischer Königsbesitz.

13. Jh. Boppard gewinnt den Status einer freien Reichsstadt.

1312 König Heinrich VII. verpfändet Boppard an seinen Bruder, den Trierer Erzbischof Balduin v. Luxemburg.

1327 versuchen die Bopparder sich gegen die Trierer Vorherrschaft zu wehren und setzen gegen den Erzbischof einen eigenen Rat ein. Erzbischof Balduin belagert die Stadt und unterwirft sie.

1340 Errichtung der Zollburg.

1497 erkennen die Bopparder endgültig den Erzbischof von Trier als Herrn an.

1498 Verstärkung der Burg nach einem Brand.

16. Jh. Anbau des Westteils am Südflügel und der Ecktürme.

17. Jh. die Burg ist Zentscheuer zur Lagerung von Abgaben (Wein) und Sitz kurfürstlicher Beamter, der Festungscharakter geht verloren.

Quelle: Mißling, Dr. Heinz E. - Boppard - Ein Stadtführer. Boppard, 1978.

 

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