Wappen von Syrgenstein
BURG BLOßENSTAUFEN
Europa / Deutschland / Bayern / Dillingen a. d. Donau / Syrgenstein-Altenberg

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Historie

Grundriss

1171 - Heinrich von Staufen besitzt ein Lehen in Herbrechtingen.

1268 - Das staufische Gut mit Grafenrechten geht mit dem konradinischen Erbe an Bayern.

1338 - Dietrich von Staufen verkauft Burg und Herrschaft an Kaiser Ludwig den Bayern.

Um 1350 - Staufen kommt in den Besitz der Güssen von Güssenberg zu Leipheim. Die Burg wird Wohnsitz der Güssen.

1390 - Rudolf von Westerstetten zu Altenberg erwirbt die Staufener Besitzungen.

1420 - Die "Burg auf dem Berg bei Staufen" wird erstmals als "Plossenstaufen" benannt.

1462 - Marktgraf Albrecht Achilles von Brandenburg läßt im Reichskrieg Kaiser Friedrich III. gegen Herzog Ludwig dem Reichen von Bayern Bloßenstaufen einnehmen und zerstören. Anschließend erfolgt der Wiederaufbau.

1474 - Wolf von Westerstetten verkauft seinen Besitz Staufen an Hans Eberhard von Memmingen.

1479 - Übergang an den Gundelfinger Bürger Georg Schid.

1498 - Kloster Medlingen bei Gundelfingen erwirbt Staufen.

1504 - Vermutlich endgültige Zerstörung der Burg im Bayrischen Erbfolgekrieg durch kaiserliche Truppen.

1530 - Neubau des Schlosses in Staufen.

1549 - Die Witwe des Melchior Visel verkauft aus Geldnot Staufen an Wolf von Westerstetten zu Altenberg.

1659 - Hans Jakob von Syrgenstein erwirbt von den drei Töchtern des Rudolf von Westerstetten Staufen als freies, adeliges Rittergut.

1666 - Verkauf an Maria von Syrgenstein, Schwester des Hans Jakob.

1668 - Übergang als Erbe an die vier Schwestern der Maria von Syrgenstein.

1748 - Freiherr von Hornstein erhält Staufen.

1774 - Umbau des Schlosses.

1794 - Freiherr von Hornstein, Gemahl der Caroline von Syrgenstein, einzige Tochter des Johann Marquard von Syrgenstein erwirbt die Ruine "Bloßenstaufen".

1799 - Der Sohn des Schloßherrn verkauft den Besitz an Graf Friedrich von Thürheim.

1806 - Übergang des Besitzes in Staufen an die Gemeinde.

1807 - Erwerb des Schlosses in Staufen durch Privat und Einrichtung der "Schlößle-Brauerei Staufen".

1808 - Abbruch des Bergfriedes der Burgruine Bloßenstaufen bis auf den heute noch stehenden Stumpf.
Verwendung des Baumaterials zum Bau der Dillinger Donaubrücke.

1991 - Erwerb der Burgruine "Alter Turm" durch die Gemeinde Syrgenstein.

Quellen: Günter Schmitt - Burgenführer Schwäbische Alb, Band 6: Ostalb. Biberach, 1995.
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