Wappen von Bissingen
SCHLOSS BISSINGEN
Europa / Deutschland / Bayern / Dillingen a. d. Donau / Bissingen

Information

Bilder

Historie

Grundriss

Um 1140 - Erster urkundlicher Nachweis des Ortsadels mit Roudbert von Bissingen als Zeuge anlässlich einer Schenkung des Tiemo und Wolfrigel von Fronhofen an das Kloster Berchtesgaden.

Vor 1281 - Übergang des Besitzes an die Grafen von Oettingen.

1281 - Graf Ludwig von Oettingen übergibt den Meierhof zu Markt Bissingen dem Bischof von Augsburg.

1455 - Hans I. Schenk von Schenkenstein erwirbt von den Grafen von Oettingen den Besitz.

Bissingen wird Verwaltungssitz der Herrschaft Hohenburg-Bissingen.

1557 - Ursula Schenk von Schenkenstein, Erbtochter des Hans III., und ihr Gemahl Johann Waldemar von Lobkowitz-Hassenstein verkaufen den Besitz für 52000 Gulden an den Landsknechtsführer Sebastian Schertlin von Burtenbach. Neubau des Schlosses.

1558/59 - Hans Sebastian Schertlin, Sohn von Sebastian, verwendet 15000 Gulden für Baumaßnahmen.

1560 - Fertigstellung und Bezug des neuen Schlosses.

1561 - Beschießung des Schlosses am Christi-Himmelfahrtstag während der Fehde mit Graf Ludwig XVI. von Oettingen.

1564 - Verstärkung der Schlossumwehrung durch zwei hohe Türme.

1568 - Verkauf der Herrschaft Hohenburg-Bissingen für 102000 Gulden an den Landsknechtführer Konrad von Bemelberg.

1661 - Freiherr Karl von Bemelberg verkauft wegen Überschuldung Hohenburg-Bissingen und die Schlösser Hochstein und Oberringingen für 80000 Gulden an Graf Ernst von Oettingen-Wallerstein.

1806 - Bissingen wird Sitz eines Wallersteinischen Oberamtes.

1971 - Auflösung des Fürstlich Wallersteinischen Forstamtes im Schloss.

1974 - Verkauf des Schlosses an Privat.

1978 - Renovierung des Schlosses.

Quelle: Günter Schmidt - Burgenführer Schwäbische Alb - Band 6. Biberach, 1995.
Alle Angaben ohne Gewähr!
Diese Webseite ist Bestandteil von www.burgenwelt.de und darf nicht von oder in Webseiten anderer Anbieter verlinkt werden (Deep-Link)!


© 2010