Wappen von Reutlingen
Burg Bischishausen / Bichishausen - Baden Württemberg
Historie


1. Hälfte des 13.Jhdt. Erbauung der ersten Burg mit einem Buckelquader-Bergfried.

1270 trägt Konrad II. seine Allodien dem Hochstift Konstanz zu Lehen auf.

1296 Zur Herrschaft Konrad II., gehören ihm die Burg mit seinen umliegenden Dörfern.

Um 1306 wurde der Turm durch Heinrich v. Gundelfingen im Frieden und ohne die Vögte der Herrschaft Österrreichs zu fragen, zerstört.

Vor 1353 verkaufte Heinrich X. die Burg an Johann, Truchtenseß von Magolsheim.

28. Juli 1353 erklärte Johann, Truchseß von Magolsheim, dass die Burg Bichishausen, ein offenes Haus der die Grafen Eberhard und Ulrich und ihrer Vorderen von Württemberg, von den früheren Herren der Burg (v. Gundelfingen), für deren offenes Haus von ihm und alle Nachkommen sein soll. Sollte diese Abmachung gebrochen werden, so ist die Burg mit allen seinem Zubehör zu zerstören.

1369/70 verkauft Johann seine Burg Magolsheim und Güter in Dettingen an der Erms.

1377 Kuntz, Sohn des Johann, fällt in der Schlacht bei Reutlingen.

1384 Swigger, Truchseß von Bichishausen, Sohn des Johann.

1415 Heinrich, Truchseß von Bichishausen; Sohn des Swigger; verkauft Burg und Burgstall von Graheim an Albrecht Speth v. Ehestetten.

1411-40 Hans Truchseß von Bichishausen; Sohn des Swigger; Obervogt in Urach.

1440-66 Die Söhne Swigger, Hans und Albrecht von Hans "der Ältere", Truchseß von Bichishausen; Sohn des Hans; Statthalter v. Stuttgart, sind früh verstorben.

8. August 1466 Hans der Ältere überläßt seinem Enkel Hans dem Jüngeren, Sohn des Albrecht, die Burg und das Dorf Bichishausen sowie Pfandschaft Hohengundelfingen.

5. Dezember 1510 nach dem Tod des letzteen Truchsessen von Bichishausen, geht die Burg mit Zubehör, an Heinrich Treisch v. Buttlar udn seine Ehefrau, Tochter des Albrecht.
Daraufhin erfolgten Neubaumaßnahmen.

1545 befindet sich die Burg im Besitz von Wolf v. Vellberg zu Vellberg und seiner Ehefrau Anna; Tochter des Treisch v. Buttlar; und wird dem Zerfall überlassen.

23. April 1552 wird die Burg an Graf v. Helfenstein verkauft.

1627 Verkauf der Burg an den Fürsten v. Fürstenberg.

1923 in Privatbesitz.

1973-75 erwarb der Landkreis Reutlingen die Burg und Instandsetzungen erfolgten.

(Quelle: Günter Schmitt - Burgenführer Schwäbische Alb, Band 2 - Alb Mitte-Süd. Biberach, 1989)

 

 

Grundrißplan
Ansichten
Infoseite

zurück