SCHLOSS ALTENBERG
Europa / Deutschland / Bayern / Dillingen a. d. Donau / Syrgenstein-Altenberg

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Historie

Grundriss

1361 - Rudolf von Westerstetten zu Altenberg erwirbt für 600 Pfund Heller von Johann von Münster eine Sölde und den Kirchensatz von Staufen.

1374 - Heinz von Westerstetten "gesessen zu Altenberg" urkundet mit einem Edlen von Thürheim.

1390 - Rudolf von Westerstetten erwirbt Staufen.

1391-1409 - Hans von Westerstetten, Sohn des Rudolf, wird als Besitzer von Altenberg nachgewiesen.

1421 - Wolf von Westerstetten zu Altenberg erhält vom Hochstift Augsburg den Laienzehnten zu Staufen.

1431 - Nach dem Tod von Wolf wird Hans von Westerstetten Vormund für Wolfgang und Rudolf, die minderjährigen Söhne seines Bruders.

1449 - Die Giengener Bürger unter Führung von Stephan Hangenor aus Augsburg und Walter Ehinger aus Ulm führen einen Beutezug durch das Bachtal und zerstören Burg Altenberg. Soldaten des Grafen von Württemberg stellen die Giengener auf deren Rückzug vor dem Kirchhof von Staufen. Die Beute geht verloren und einige Männer werden getötet.

1451 - Rudolf von Westerstetten zu Altenberg ist Bürge und Siegler anläßlich des Verkaufs von Dattenhausen an Ulrich von Rammingen.

1511 - Wolfgang von Westerstetten übergibt seiner Gemahlin Katharina von Freiberg den Laienzehnte zu Staufen.

1549 - Wolf Rudolf von Westerstetten zu Altenberg, Sohn des Wolfgang, erwirbt Schloss und Dorf Staufen mit dem Burgstall Bloßenstaufen. Aus seiner zweiten Ehe stammt Johann Christoph, Bischof von Eichstätt. Sein Bruder Wolf erbt Burg Altenberg und Dunstelkingen.

Juli 1637 - Schloß Altenberg "ist durch Verwahrlosung zweier Weiber ganz ausgebrannt".
September 1637 - Die Westerstetten zu Altenberg sterben im Mannesstamme aus.

1666 - Dietrich von Freyberg, Erbe des westerstettenschen Besitzes Altenberg, verkauft den Besitz mit dem abgebrannten Schloß an Johann Gottfried Freiherr von Syrgenstein.

1693 - Franz Johann Ferdinand Freiherr von Syrgenstein-Altenberg läßt das neue Schloss errichten.

1694 - Beginn der Besiedlung des Altenberger Schlossberges durch die Familie des Maurers Mang Kramer aus Füssen. Die folgenden Ansiedler sind vor allem Handwerkerfamilien.

1704 - Franz Johann Ferdinand übernimmt das Konstanzer Erbmarschallamt und wird Vermittler zwischen den verfeindeten Parteien mit Spanischen Erbfolgekrieg.

1719 - Johann Gottfried Freiherr von Syrgenstein-Altenberg erbaut eine neue Schlosskapelle.

1747 - Johann Gottfried legt den Grundstein zum Neubau der Pfarrkirche St. Johannes in Altenberg.

1798 - Johann Marquard Freiherr von Syrgenstein-Altenberg verkauft völlig verarmt die Herrschaft Altenberg für 133450 fl. an Fürst Kraft Ernst zu Oettingen-Wallerstein. Schloss Altenberg umfasst 18 Tagwerk Wiesen, 48 Jauchert Äcker und 160 Jauchert Wald.

1806 - Übergang der Landeshoheit an Bayern.

1807 - Oettingen-Wallerstein löst das Pflegamt Altenberg auf.

1851 - Einbau einer Benefizianten- und Försterwohnung im Schloss.

1855 - Einbau einer neuen Schlosskapelle und Anbau einer Apsis.

1860 - In Altenberg bricht eine Seuche aus. Dillinger Franziskanerinnen bewohnen das Schloss zur Betreuung der Ortseinwohner.

1862 - Beseitigung des Eingangs an der Südseite der Schlossanlage.

1891 - Abbruch der westlichen Schlosshälfte.

1981 - Verkauf an Privat. Neuerrichtung der Toranlage und -mauer in Ziegelbauweise.

1982 - Eigentum des Freistaates Bayern.

1986 - Erwerb von Altenberg durch Prinzessin Clothilde von Liechtenstein.

1990-1993 - Grundlegende Sanierung und Modernisierung unter Leitung der Architekten Martin und Thomas Burr.

Quellen: Günter Schmitt - Burgenführer Schwäbische Alb Band 6: Ostalb, Biberacher Verlagsdruckerei, 1995 Biberach.
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