Wappen von Alerheim
BURG ALERHEIM
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Historie

Grundriss

Der Alerheimer Burgberg ist wie der Hahnenberg und der Wennenberg Teil des Inneren Kraterringes(Nördlinger Ries). Schon in prähistorischer Zeit war der Alerheimer Burgberg besiedelt. Wie auf vielen anderen Erhebungen der Riesebene ist auch hier eine umwallte Höhensiedlung, spätestens während der Hallstattzeit, anzunehmen (ca. 800-500 v.Chr.).

1129 - Besitz der Edelfreien von Alerheim.

1235 - Stauferkaiser Friedrich II. lässt seinen aufrührerischen Sohn König Heinrich auf dem Transport nach Apulien für einige Zeit hier einsperren.

1306 - Durch Kauf geht die Burg an die Grafen von Oettingen.

1363 - Durch das Hochstift Eichstätt belehnt.

August 1634 - Als sich der Belagerungsring um Nördlingen allmählich schloss, steckten kaiserliche Truppen die Hauptburg in Brand.

1645 - Bei der Schlacht von Alerheim war nur noch eine Ruine vorhanden. Trotz alle dem spielte der Schlossberg aufgrund der guten Übersicht über das damalige Schlachtfeld eine strategisch wichtige Rolle. Zudem verlief vom Schlossberg zum Wennenberg der Schutzwall der bayerischen Stellungen, der gleichzeitig auch deren Frontlinie markierte. Später wurden die Überreste der Ruine als Steinbruch genutzt und zu einem großen Teil abgetragen.

1931 - Friedrich Käufer erwirbt die Ruine.

1979 - Friedrich Käufer's Erben verkaufen sie an Georg H. Appl, der den restlichen Bestand renovierte und die ehemalige Schlossanlage durch neue Bauten ergänzte.

Heute - Mittlerweile wurde auf der Burgruine Alerheim eine Brennerei und eine kleine Brauerei eröffnet. In einem kleinen Schlossladen werden Spezialitäten aus der Region angeboten, man kann Seminare belegen und Einblicke in das Brennen und das Brauen bekommen.

Quelle: Hinweisschild an der Burg.
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