BURG ADELEBSEN
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Allgemeine Informationen
Von der ursprünglichen Burg ist außer dem gewaltigen, fünfeckigen Wohnturm, der zu den bedeutendsten Turmbauten im deutschsprachigen gehört, nicht viel erhalten. Der weitaus größere Teil der Anlage wird von einem Schloss eingenommen. Der neungeschossige Wohnturm hat eine Grundfläche von 15 x 19,5 m, eine Höhe von 39 m und seine Mauern weisen im unteren Teil eine Stärke von bis zu 4,60 Metern auf. Nach oben hin verjüngt sich das Mauerwerk und die Stärke nimmt ab. Der Turm wurde in zwei Bauphasen errichtet: Phase I (um 1370/80) und Phase II (um 1420/1440).
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 51°34'40.73"N 9°44'54.83"E
Höhe: ca. 200 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Stiftung Burg Adelebsen | Offenser Strasse 1 f | 37139 Adelebsen
Tel. 05506-7073 | Fax 05506-7000 | eMail: stiftungburgadelebsen@schlossadelebsen.de
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Die A7 an der Anschlußstelle Göttingen-Nord verlassen und über die Orte Lenglern und Erbsen der Beschilderung nach Adelebsen folgen (L554). Die L554 an der Abfahrt Adelebsen-Nord verlassen und in Richtung Ortszentrum fahren. An der Volksbank rechts in die Burgstrasse abbiegen und dieser bis zur Kreuzung Torstrasse folgen. Dort rechts abbiegen und Parkmöglichkeit am Strassenrand suchen, da das letzte Stück der Burgstrasse nur von Anliegern befahren werden darf.
Kostenlose Parkmöglichkeiten am Strassenrand der Torstrasse. Von dort ca. 2-3 min Fußweg zur Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Innenhof frei zugänglich.
Die Burg ist bewohnt. Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner!
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Burghof zugänglich
Bilder
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Grundriss


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Quelle: Hinweistafel auf der Burg | Aufgenommen 2015.


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Quelle: Hinweistafel auf der Burg | Aufgenommen 2015.



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Quelle: Hinweistafel auf der Burg | Aufgenommen 2015.
Historie
Anfang 13. Jh. Die Herren von Wibbecke erbauen die Burg und nennen sich von Adelebsen.
1329 Erwähnung eines festen Haus zu Adelebsen (".. hus to Adelevessen").
14. Jh. Die Burg wird mehrmals ausgebaut. Zu den Bauten dieser Zeit gehört wahrscheinlich auch der Bergfried.
1436 Die Burg wird von mehreren am Gesamtbesitz beteiligten Zweigen der Familie von Adelebsen bewohnt.
1503 Wegen einer befürchteten Belagerung werden wahrscheinlich die Fester im Wohnturm vermauert.
1512 Die Herren von Adelebsen tragen ihre Stammburg den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg als Lehen auf.
um 1600 Dem "Hinterhaus" werden Bauteile hinzugefügt und es erhält seine heutige Form.
1626 Das Burgschloss brennt während des 30jährigen Krieges nieder.
17. Jh. Nördlich des "Hinterhauses" wird ein großer Renaissancebau errichtet.
1685 Das Forstamt wird erbaut.
um 1740 Das Schloss wird erbaut.
1749 Die Rentei wird erbaut.
1788/1789 Wegen Baufälligkeit wird der im 17. Jh. errichtete große Renaissancebau abgerissen.
1896/1897 Letzte größere bauliche Veränderung an der Anlage: Das barocke Schloss im Süden der Anlage wird um einen Querbau erweitert. Das Schloss erhält zudem ein Mansarddach.
1947 Georg Freiherr von Adelebsen, der letzte seines Namens, gründet eine Stiftung zum Erhalt der Burganlage.
2006/2007 Das Dach des Wohnturms wird erneuert.
Quellen: Brüning, Kurt (Hrsg.) - Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Niedersachsen/Bremen | Stuttgart, 1986 ‡ Kreisbildstelle Northeim (Hrsg.) - Erlebte Heimat, Folge 4: Schlösser, Burgen und Wehrbauten im Kreise Northeim | Northeim, 1962. ‡ Hinweistafel an der Burg | Aufgenommen 2015.
Literatur
  • Friedrich, Ernst Andreas - Die Burg Adelebsen | In: Wenn Steine reden könnten. Band IV | Hannover, 1998 | S. 79–81.
  • Kreisbildstelle Northeim (Hrsg.) - Erlebte Heimat, Folge 4: Schlösser, Burgen und Wehrbauten im Kreise Northeim | Northeim, 1962.
  • Zeune, Joachim - Adelebsen: Rätsel um einen der größten deutschen Wohntürme | In: Südtiroler Burgeninstitut (Hrsg.) - Burgen Perspektiven. 50 Jahre Südtiroler Burgeninstitut 1963-2013 | Innsbruck, 2013.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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